8. Newsletter

Neues aus dem Verein

Achter Newsletter des Tierschutzvereins Hallertau u. U. e.V.


Liebe Vereinsmitglieder, liebe Tierfreunde,

wie gewohnt wollen wir Ihnen gerne ein Update geben, was in den letzten Wochen passiert ist.

Immer voran die guten Nachrichten, die uns aufbauen und zum Weitermachen motivieren:

Das Ramadama in, an und um die Tierherberge ist erfolgreich beendet. Noch ein paar kleine Nacharbeiten und dann sind wir bereit für das Sommerfest.

Der Container war rappelvoll, die Helfer alleine schon wegen der Hitze erschöpft und der Dachboden seltsam leer. So viel Platz und Übersicht hatten wir vorher nie.


Tierisch haben wir uns über eine schöne Spende gefreut. Ein lieber Tierfreund hat zu seinem 80. Geburtstag auf Geschenke verzichtet und um Geldspenden für den Tierschutzverein Hallertau gebeten. Ein schöner Betrag kam zusammen für den wir uns herzlich im Namen der uns anvertrauten Tiere bedanken.

Zu diesem Thema hatten wir einmal in unserer Vereinszeitung unsere Sparscheine vorgestellt.

Die beiden Schweine Lilli (groß) und Niko (klein) wurden uns bei einem Flohmarkt übergeben. Statt die armen Tiere zu verkaufen haben wir sie adoptiert und sie leben friedlich zusammen mit unseren Katzen auf unserer Pflegestelle.

Lilli und ihr Sohn Niko würden gerne zu Ihnen kommen und eine Feier begleiten. Denn, mal ehrlich, es ist doch so, dass wir oft zum Geburtstag, Jubiläum oder anderen Anlässen gar keine Geschenke wollen? Alle die Ihnen dann eine Freude machen wollen, dürfen die Sparschweine gerne füttern.

Lilli und Niko können entweder zusammen oder gerne auch getrennt für Ihren Anlass bei uns ausgeliehen werden. Nach einer hoffentlich schönen Feier kommen sie gut gefüttert zurück und freuen sich, dass die Kasse für unsere Tierschutzarbeit aufgefüllt werden kann.

Wie finden Sie unsere Idee?

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Ein ganz anderes Thema außerhalb des Vereins, aber dennoch ein Thema, das mich persönlich sehr bewegt und worüber ein Tierfreund dringend nachdenken sollte: Wie sieht es in unseren Urlaubsländern in Sachen Tierschutz aus und was können wir als einzelne Person tun? Wir können kein Land der Welt dazu bewegen, den uns eigenen Tierschutzgedanken umzusetzen. Aber wir können und müssen uns engagieren, dass Tierleid aufhört!

Daher sollten Sie sich als Tierschützer einige Gedanken machen, wo und wie Sie Ihren Urlaub verbringen. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass alles!!! eine Frage von Angebot und Nachfrage ist. Das war schon immer so und wird sich nicht ändern. Was sich nicht verkaufen lässt, wird nicht mehr angeboten. Ein ganz klarer Beweis dafür ist der Pelzhandel. Seit es verpönt ist, sich tote, vorher gequälte Tiere umzuhängen, geht der Handel ganz klar zurück. Und genau so ist es mit Urlaubsattraktionen.

Es gibt viele schöne Plätze auf dieser Welt die man besuchen kann. Teneriffa z. B. ist wunderschön, aber muss man wirklich in den Loro Parque ins Delfinarium um die Profitsucht auf Kosten der Tiere zu unterstützen? Landschaften und Natur, Tiere, die man aus der Entfernung ohne Störung beobachten kann, sind wunderschön und bereichern den Urlaub

Ferne Länder, exotische Abenteuer und eine aufregende Zeit – das wünschen sich viele Urlauber, wenn sie auf Reisen gehen. Sie möchten Ungewöhnliches entdecken und in fremde Kulturen eintauchen. Leider begegnen Touristen auf ihren Reisen aber auch zahlreiche Angeboten, die für Tiere großes Leid bedeuten. Vielerorts wird beispielsweise angeboten, dass Reisende auf Elefanten reiten oder wilde Tiere streicheln können. Ebenfalls üblich sind Shows mit Delfinen, Orcas, Affen, Elefanten und Großkatzen. Zum Teil werden die Tiere dafür einfach aus der Wildnis gefangen, unter tierschutzwidrigen Bedingung gehalten, mit gewaltsamen Methoden gefügig gemacht und dressiert. Zum Beispiel werden Elefanten „gezähmt“, indem sie gefesselt und so lange mit Stöcken geschlagen werden, bis ihr Widerstand gebrochen ist und sie sich ihrem Schicksal willenlos ergeben. Auch Stierkämpfe sind leider in einigen Ländern immer noch im Veranstaltungsprogramm zu finden. Und auch Kutschfahrten werden häufig gedankenlos auf Kosten der Pferde gebucht. In der heutigen Zeit sind Pferde als Transportmittel auf Kopfsteinpflaster und bei unmöglichen Wetter- und Haltungsbedingungen völlig unnötig.

Erst, wenn Reiseanbieter merken, dass kein Interesse an ihren grausamen „Attraktionen“ besteht, wird sich etwas ändern. Darüber hinaus sollten sich Reisende schon bei der Buchung ihres Urlaubs informieren und am besten nur Reiseveranstalter auswählen, die solche Angebote nicht im Programm haben. Natürlich ist es wichtig, den Reiseveranstaltern das auch mitzuteilen. Wenn sie erfahren, dass gerade dieser Verzicht sie für Urlauber attraktiv macht, werden sie solche Angebote auch in Zukunft bewusst meiden. Am Urlaubsort sollten Touristen dann auch auf die Speisen achten, die ihnen angeboten werden. Das Fleisch der Tiere kommt häufig nicht aus tierschutzkonformer Haltung und nicht immer isst man wirklich das, was man erwartet. Beispielsweise ist gerade kürzlich erst bekannt geworden, dass ahnungslosen Touristen auf der Insel Bali teilweise Hundefleischspieße serviert werden, deklariert als Hühnchen. Am tierfreundlichsten wäre es natürlich, ganz auf Fleisch zu verzichten. Gerade in fernen Ländern bietet die für uns fremde Kultur doch jede Menge zu entdecken und zu staunen. Eine atemberaubende Landschaft zu genießen geht auch, wenn man nicht auf dem Rücken eines Tieres hindurchreitet, das dafür brutal „gezähmt“ worden ist.

Ich weiß, dass ich hier in diesem Newsletter Tierschützer anspreche, die sicherlich bereits vielfach darüber nachgedacht haben. Aber dennoch ist es wichtig, denn vieles tun wir alle einfach unbewusst. Und ganz wichtig: Erklären Sie Ihren Kindern und Enkelkindern warum Sie bewusst auf bestimmte nicht tierschutzkonforme Angebote verzichten. Die Kinder sind unsere Zukunft und müssen den Tierschutzgedanken gefestigt weitertragen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber. Und: Scheuen


Sie sich nicht, andere Menschen in Ihrem Umfeld anzusprechen, die, möglicherweise einfach gedankenlos solche „Attraktionen“ wahrnehmen.


Zum guten Schluss:

Aus organisatorischen Gründen haben wir den Termin für die Jahreshauptversammlung auf den 19. August 2017 gelegt. Einladung ergeht rechtzeitig an die Mitglieder.

Gleich eine Woche danach, 26. August 2017 findet unser Sommerfest an der Tierherberge in Seysdorf statt. Bringen Sie gerne Ihre Hunde mit, sie dürfen das Futter der Firma Wildsterne verkosten à la „All you can eat“. (Darüber im nächsten Newsletter) Auch für das menschliche Wohlbefinden werden wir uns etwas einfallen lassen. Es gibt Gegrilltes und viele leckere Salate.


Wir freuen uns, Sie an beiden Terminen begrüßen zu dürfen.

­So viel für heute.

Ihnen eine gute Zeit…und vergessen Sie den Tierschutz nicht.


Ihr Tierschutzverein Hallertau u.U.e.V.

Silvia Dietrich

2. Vorstand