7. Newsletter

Siebter Newsletter des Tierschutzvereins Hallertau u. U. e.V.


Liebe Vereinsmitglieder, liebe Tierfreunde,

wir wollen Sie gerne informieren, was in den letzten knapp zwei Monaten passiert ist und unsere aktuellen Anliegen an Sie weitergeben.

Unsere Eichhörnchen (Wir berichteten in der letzten Tierschutzzeitung): Nach erfolgreicher Aufzucht durch unsere Pflegestelle konnten wir die Eichhörnchen in die Freiheit entlassen. Aus den Babys, die auf einer Hand Platz fanden, wurden schnell Teenager, denen dann auch der Platz in der großen Voliere zu klein wurde. Irgendwann hatten sie alles gelernt um in der Freiheit zu überleben. Nach den Fläschchen bekamen sie nach und nach alles, was ein Eichhörnchen in der Natur findet. Zuerst mussten die Nüsse von Menschenhand angeknackt werden, aber irgendwann schafften sie das auch alleine. Unterstützung in allen Fragen bekamen wir vom Verein Eichhörnchen Schutz e.V. in München. Denn alles konnte auch unsere tapfere Pflegemama nicht über Wildtiere wissen. Um sie zuerst an die Temperaturen draußen zu gewöhnen, durften sie in eine große Außenvoliere bei einer lieben Tierschutzfreundin ziehen. Die Lage der Voliere war direkt an einem Waldgrundstück und schon nach kurzer Zeit hatten sie sich an alles gewöhnt und ihr Umfeld inspiziert. Dann ging es in die Freiheit. Sie haben alles schnell verstanden und kamen auch immer wieder einmal zurück zur Voliere, die offen blieb und ein „Notproviant“ bereithielt. Es geht ihnen prima in ihrem natürlichen Umfeld und sie lassen sich immer wieder einmal sehen. Wir freuen uns sehr, dass die Pfleglinge sich wieder dort befinden, wo sie hingehören.

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Happy end mit Freudentränen

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Diese Fundkatze, die der Tierarzt auf ca. 13 Jahre schätzte, wurde in sehr desolatem Zustand aufgefunden. Nach der Erstbehandlung kam sie in unsere Pflegestelle und wurde sofort zum Liebling erklärt. Nele, wie wir sie nannten, hörte und sah kaum etwas und war sehr ruhig, aber unglaublich verschmust. Sie genoss jegliche Streicheleinheit, die sie bekommen konnte. Wir hatten wenig Hoffnung, dass sich Besitzer finden, oder sie jemals jemand adoptieren würde. Und siehe da, nach Veröffentlichung haben sich die Besitzer gemeldet und Nele nach Hause geholt. Es stellte sich heraus, dass die liebe Maus bereits 20 Jahre alt ist. Es war so rührend, wie sie sich gefreut hat und sofort in die Transportbox ging, um wieder nach Hause zu kommen. Wir wünschen ihr alles Gute und freuen uns, dass sie wieder daheim ist. Es hat uns alle sehr gerührt, dass die Besitzer ihr altes Tier nicht einfach im Stich gelassen haben.

Wäre sie gechippt gewesen, wäre sie viel schneller wieder nach Hause gekommen.

Diesen Rat geben wir immer wieder: Lassen Sie Ihre Tiere unbedingt chippen und vor allem dann auch registrieren! Auch eine reine Wohnungskatze kann entwischen und dann beginnt eine Suche, die sowohl für das Tier als auch für den Tierbesitzer zur Odyssee wird!

Ramadama in der Tierherberge

In unserer Tierherberge ist es nicht anders gewesen als in jedem „guten Haushalt“. Was man so alles noch gebrauchen könnte wandert in den Keller oder Speicher. Die letzten Monate waren für uns aufreibend und anstrengend und so haben wir das Aufräumen in der Tierherberge immer wieder vor uns hergeschoben. Am 26. und 27. Mai war es dann doch soweit ein großes „Ramadama“ zu veranstalten. An beiden Tagen wurde vom Obergeschoß alles nach unten geschleppt und alles entsorgt, was wir nun wirklich nicht mehr brauchen. Alte Farbtöpfe, kaputte Zelte…jedes einzelne Teil wurde in Augenschein genommen und entweder dem Container oder einem weiteren Zweck zugedacht. Nun brauchen wir noch ein Wochenende für die Reinigung und die Feinarbeiten, dann ist wieder alles tip top. Es wird einen Raum für das benötigte Equipment für Märkte geben und ein Raum für tierische Notfälle. In Kürze sind wir bereit für unser Sommerfest!

In diesem Zusammenhang: Wir können derzeit keine Flohmarktartikel entgegennehmen. Bei unserem großen Flohmarkt konnten wir ganz viel verkaufen. Einiges konnten wir an andere Tierschutzvereine weitergeben. Sobald wir ein Team gefunden haben, das uns bei den Flohmärkten unterstützt, machen wir gerne weiter. Zu diesem Thema hänge ich Ihnen auch noch zwei neue Flyer an.


Die ersten Katzenkinder

Nachdem in unserer Pflegestelle drei Neugeborene zur Handaufzucht abgegeben wurden, war unsere Katzenmama schon an schlaflose Nächte gewöhnt. Pünktlich kamen dann auch die ersten drei Findlinge. Zum Glück sind sie schon ca. drei Wochen alt, waren aber in einem sehr schlimmen Zustand. Möglicherweise wurde die Mutter überfahren. Wir wissen es nicht. Sie wurden gleich fachgerecht aufgepäppelt und bekamen auch gleich Zuwachs, denn das nächste Fundkätzchen wurde abgeliefert. Die vier verstehen sich prima und gedeihen gut. Jedem geht das Herz auf, wenn er Katzenbabys sieht. Wie viel Arbeit, schlaflose Nächte und Sorge dahintersteht, weiß leider nicht jeder. Die Babys müssen alle 2-3 Stunden gefüttert und versorgt werden. Somit ist Schlafen gleich Null. Das ist der eine Punkt. Der schlimmere Aspekt ist, dass viele dieser Katzenbabys bereits krank sind, weil die Mutter unterversorgt ist. Schlecht ernährt, nicht geimpft…alles das wird auf die Babys übertragen und der Kummer, wenn eines stirbt, ist sehr groß.

Lassen sie Ihre Katzen kastrieren um weiteres Katzenelend zu verhindern!!!

Wenn Sie Katzenbabys finden, bringen sie diese unverzüglich zum Tierschutzverein. Es ist nicht so einfach wie es scheint, ein Katzenbaby zu versorgen!!!

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Unsere Babys: Links oben: Fritz und Funny (schwarz)

Rechts oben: Fridolin

Links unten: Ornella


Kastrationsprogamm

Es ist uns sehr wichtig, Katzenelend zu verhindern. Daher läuft nach wie vor unser Kastrationsprogramm auf vollen Touren. Wir fangen freilebende, wilde Katzen ein, kastrieren diese und bringen sie zurück oder an eine Futterstelle, damit sie versorgt werden. Für diese Arbeit suchen wir ganz dringend Tierfreunde, die uns beim Einfangen unterstützen. Es wäre sehr wichtig, hier


Freiwillige zu finden, die uns helfen, unkontrollierte Katzenvermehrung zu unterbinden. Nur so können wir es verhindern, dass freilebende Katzen krank und unterernährt vor sich hinvegetieren. Vielleicht können Sie ein wenig Ihrer Freizeit in dieses Projekt investieren?


Unsere zu vermittelnden Tiere online

Wir haben uns sehr gefreut, dass Hallertau.info uns auf Facebook vorstellen möchte. Nach der Vorstellung wird jede Woche ein Tier präsentiert, das zu vermitteln ist. Für diese Aktion wurden am letzten Samstag viele Fotos gemacht und Informationen zusammengetragen. In Kürze sind unsere Tiere auf Facebook online! Wir hoffen sehr, dass wir durch diese tolle Aktion schöne Plätze für unsere Tiere finden. Nach wie vor haben wir einige Jungtiere aus dem letzten Jahr und auch einige Sorgenkinder, für die wir dringend ein neues Zuhause suchen.


Save the date.

Unsere Jahreshauptversammlung findet wahrscheinlich am 22. Juli 2017 statt. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.



So viel für heute.

Ihnen eine gute Zeit…und vergessen Sie den Tierschutz nicht.

Ihr Tierschutzverein Hallertau u.U.e.V.

Silvia Dietrich

2. Vorstand