10. Newsletter des TSV

Neues aus dem Verein
Zehnter Newsletter des Tierschutzvereins Hallertau u. U. e.V.
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Tierfreunde,
die Mitglieder sind das wichtigste Potential eines Vereins. Sie tragen den Tierschutzgedanken und hoffentlich nur gute Erfahrungen mit ihrem Verein an die Öffentlichkeit.
Schön und wichtig wäre, wenn es unter Ihnen noch den einen oder anderen gäbe, der aktiv unterstützen könnte. Es gibt so viele Aufgaben, bei denen wir dringend Hilfe benötigen.
Wie wäre es mit Katzenstreichler? Derzeit haben wir einige kranke Katzenbabys, die ständig mit Medikamenten versorgt werden müssen. Durch den großen Zeitaufwand kommt es uns manchmal so vor, als hätten unsere „Halbstarken“ ein wenig mehr Zuwendung nötig. Wenn Sie gelegentlich 1 bis 2 Stunden Zeit zum Streicheln, Schmusen und Spielen hätten, würden sich unsere Jungkatzen vom letzten Jahr bestimmt tierisch freuen. Füttern, Leckerlis oder ein frisches Katzenklo zwischen den Spieleeinheiten wären optimal.
Oder mögen Sie bei unserem Papierdienst helfen? Wir haben jeden Samstag für drei Stunden unseren Papiercontainer an der Tierherberge in Seysdorf geöffnet. Der Erlös des Papiercontainers trägt in erheblichem Umfang dazu bei, dass wir unsere Tiere optimal versorgen können und die vielen Tierarztrechnungen bezahlen können. Wir holen auch Papier bei verschiedenen Reisebüros ab. Da wäre auch noch die eine oder andere helfende Hand wünschenswert.
Vielleicht gibt es auch in Ihrem Bekanntenkreis jemand, der Spaß hat, uns ein wenig unter die Arme zu greifen. Wenn viele dazu beitragen, verteilt sich die viele Arbeit doch ein wenig besser.
Wir freuen uns unheimlich, dass wir wieder ein HAPPY END melden dürfen.
In unserem letzten Newsletter haben wir von den beiden scheuen Katzen Schnurri und Sindy berichtet. Nach einem Zeitungsaufruf haben die beiden Sorgenkinder ein neues Zuhause gefunden. Schnurri und Sindy sind letzte Woche zu einem netten jungen Mann mit Katzenerfahrung nach Moosburg gezogen, der ihnen alle Zeit der Welt geben wird, endlich nach ihrem traurigen Schicksal wieder anzukommen und noch ein schönes Leben führen zu können. Wir bleiben mit dem neuen Herrchen in Verbindung und sind gespannt, was er uns über unsere Sorgenkinder zu berichten hat.


Und noch eine große Bitte:
Unsere Futterkammer muss dringend aufgefüllt werden. Unsere „Halbstarken“ fressen uns regelrecht die Haare vom Kopf. Jedes Futternäpfchen, das wir nicht mit Vereinsgeldern kaufen müssen ist wichtig, damit wir die immens hohen Tierarztrechnungen bezahlen können. Katzenkinder, die uns als Fundtiere gebracht werden, haben in den meisten Fällen ein schlechtes Immunsystem und leiden unter Katzenschnupfen. Derzeit sind fünf unserer Babys in der Tierklinik, was wieder eine Rechnung im vierstelligen Bereich nach sich ziehen wird. Aber: Wir helfen immer und versuchen jedem Tier einen guten Start in ein neues Zuhause zu ermöglichen. Unsere Futterspendenboxen finden Sie:
In Au bei Edeka
In Mainburg: Fressnapf, Rewe, V-Markt
In Nandlstadt: Rewe
In Freising: Pfotenstüberl
Unsere Schützlinge freuen sich über gutes Futter.

Was war und was kommt?
Ein großer Erfolg war unsere Teilnahme am Herbstmarkt in Au am 15. Oktober.
Mit Kaffee, Kuchen, diversen Suppen und unserer beliebten Tombola konnten wir viele Besucher an unserem Stand begrüßen und viele Gespräche rund um Tierschutz und unseren Verein führen.
Am Martinimarkt in Nandlstadt werden wir ebenfalls vertreten sein und freuen uns, wenn Sie uns besuchen.
Schön wäre es, wenn Sie sich Zeit für unsere Weihnachtsfeier am 08. Dezember nehmen würden. Einladung ergeht separat.
Zum guten Schluss möchten wir Ihnen noch unser Sorgenkind und Sparschein Edward vorstellen. Sorgenkind deshalb, weil er sich so sehr seinen gewohnten Freigang wünscht. Sparschwein, weil der Verein sehr viel Geld ausgeben musste, um ihm ein schmerzfreies und frohes Leben zu ermöglichen.
Edward ist ca. 2016 geboren, entwurmt, kastriert, geimpft und gechipt.
Als er zu uns kam, hatte er eine starke Schiefkopfhaltung. Eine Untersuchung ergab eine Ohrinfektion. Die entzündete Masse wurde in der Tierklinik operativ entfernt. Nun ist es schon wesentlich besser geworden, aber eine leichte Schiefkopfhaltung hat er immer noch. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich das im Laufe der Zeit noch legt.
Edward ist ein ganz lieber Schmusekater. Mit anderen Katzen kommt er auch sehr gut zurecht. Hunde kennt er ebenfalls.
Gerne würde er mit einem seiner Freunde aus unserer Katzengruppe ausziehen oder mit einer anderen bereits vorhandenen Katze eine Wohngemeinschaft eingehen.
Auch wenn es ihm bei uns gefällt und er sich arrangiert hat, würde er doch gerne eine eigene Familie und Streifzüge in einer verkehrsruhigen Gegend genießen.
Vielleicht ist Edward gerade das Tier, mit dem Sie durch Dick und Dünn gehen würden? Sein Köfferchen ist bei gegenseitiger Sympathie und einer positiven Vorkontrolle schnell gepackt.


Wir freuen uns auf Ihre Resonanz zu unserem Newsletter und wünschen Ihnen eine gute Zeit.

Silvia Dietrich
1. Vorstand mit dem gesamten Vorstandsteam